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Wettbewerb Klimaplan Landwirtschaft


Der Wettbewerb Klimaplan Landwirtschaft unterstützt der Staat Freiburg die Landwirtinnen und Landwirte. Er zeichnet Betriebe aus, die sich mit beispielhaften Projekten an den Klimawandel anpassen oder Treibhausgasemissionen reduzieren.

Der Wettbewerb ist insgesamt mit CHF 80'000 dotiert. Einzelne Projekte werden mit maximal CHF 20'000 gefördert.

Eingabefrist war der 15. Januar 2024

Teilnahmebedingungen 

Alle Landwirtschaftsbetriebe mit Sitz im Kanton Freiburg können am Wettbewerb Klimaplan Landwirtschaft teilnehmen. 

    © Adrien Buchs

    Voraussetzung ist, dass das Projekt in einem der zwei folgenden Bereiche angesiedelt ist:  

    • Anpassung an den Klimawandel: Z.B. mit widerstandsfähigeren Produktionssystemen, Anpassung der Boden- und Wasserbewirtschaftung oder der Fruchtfolge, Agroforst oder Verminderung von Hitzestress. 
    • Reduzierung von Treibhausgasemissionen: Z.B. mit optimierten Produktionssystemen, Ersatz von fossilen Treibstoffen durch erneuerbare Energien oder Vermeidung von Food Waste. 

    Ausgeschlossen sind Projekte im Bereich Solaranlagen sowie Biogasanlagen. 

    Zugelassen sind:

    • Projekte von Einzelbetrieben, 
    • gemeinsame Projekte von mehreren Betrieben und 
    • Zusammenarbeiten von Landwirtschaftsbetrieben mit Unternehmen aus der Lebensmittelbranche.  

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind einverstanden, dass die Organisatoren öffentlich über ihr Projekt berichten. 

     Ablauf des Wettbewerbs 
    • Projekteingabe via Online-Formular (Link zu Formular) 
      Eingabefrist: 15. Januar 2024 
    • Mitte Februar 2024: Präsentation der Projekte vor der Jury 
    • Ende Februar 2024: Entscheid Gewinner 
    • April 2024: Preisvergabe 
    Bewertungskriterien 

    Die Wettbewerbsjury bewertet die Projekte anhand der folgenden Kriterien: 

    • Engagement: Das Projekt verfolgt eine Vision und die Projektträger sind bereit, sich dafür einzusetzen. 
    • Umsetzbarkeit: Die Initianten gewährleisten die notwendigen Rahmenbedingungen, um das Projekt umzusetzen. 
    • Wirkung: Das Projekt leistet einen sichtbaren und nach Möglichkeit messbaren Beitrag zur Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel und/oder zu einer verbesserten Treibhausgasbilanz. 
    • Beispielcharakter: Das Projekt hat Vorbildcharakter und kann als Modell für andere Betriebe dienen. Es besteht Bereitschaft, das Know-How zu teilen.   
    • Zeithorizont: Das Projekt ist innerhalb von 2 Jahren abgeschlossen. 
    • Kommunizierbarkeit: Das Projekt ist gut verständlich und die Projektträger sind bereit, der Öffentlichkeit Einsicht zu gewähren.
    Jury

    Eine siebenköpfige Jury bewertet alle eingehenden Projekte. Sie setzt sich wie folgt zusammen:

    Andreas Keiser
    Leiter Gruppe Ackerbau und Pflanzenzüchtung
    Hochschule für Agrar-, Forst und Lebensmittelwissenschaften HAFL

    Daniel Bretscher
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter Forschungsgruppe Klima und Landwirtschaft
    Agroscope

    Nadine Lacroix Oggier
    Co-Direktorin
    Cluster Food & Nutrition

    Nadine Degen
    Leiterin Sektion Landwirtschaft
    Grangeneuve

    Jacques Bourgeois
    Alt-Nationalrat
    Kanton Freiburg

    Fritz Glauser
    Vizepräsident
    Schweizer Bauernverband

    Guido Flammer
    Präsident
    Bio Freiburg